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Klimaschutz und Innenstadt - eine gute Kombi

Mit einer Förderung aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ soll die sanierte Innenstadt soll durch zusätzliches Grün und weiteres Mobiliar aufgewertet werden. Hierzu werden in dem Projekt „Klimaschutz und Innenstadt – eine gute Kombi“ verschiedene Maßnahmen umgesetzt, welche die Innenstadt grüner und fahrradfreundlicher gestalten.
Im ersten Schritt wird ein inhaltliches und gestalterisches Konzept erarbeitet werden, welches die Zielsetzung zum Themenfeld Klimaschutz noch einmal konkretisiert. Dabei werden bereits Aspekte wie Klimaresistenz der Flora, heimische Pflanzen, Insektenschutz, Aspekte der Pflege usw. eingebunden. Vor allem sind mobile Grüneinheiten geplant, deren Stil und Erscheinungsbild sich dem neuen Stadtbild anpassen und insgesamt einheitlich auftreten. Das Konzept soll aber auch Richtschnur sein für die Anlieger der Innenstadt, insbesondere für die Einzelhändler und Gewerbetreibende, die sich bei der Gestaltung ihrer eigenen Außenflächen an dem Konzept orientieren.
Weiter werden mobile Pflanzkübel eine wichtige Rolle spielen, die das Grün gerade durch die Mobilität immer wieder neu präsentieren. Die Pflanzkübel werden mit heimisch blühenden Pflanzen und Sträuchern bepflanzt, die sich als Insektenweiden anbieten. In 6 der 44 Blumenkübel werden Bäume eingesetzt. Als weitere Maßnahme werden am Ehrenmal drei neue Sitzbänke mit seitlichen Blumenkübeln angeschafft, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.
Zusätzlich zu den Pflanzenkübeln soll der Kreisverkehr in der Innenstadt begrünt werden. Hier sollen Spalierbäume kreisförmig mit einem Durchmesser von 9,0 m im Innenkreis des Kreisverkehrs aufgestellt werden. Dadurch entsteht der Effekt eines grünen Ringes im Einfahrtsbereich der Innenstadt. Zudem sollen für den Bodenbereich Stauden-Mix-Mischungen und Geophyten angeschafft und gepflanzt werden, um den gesamten Bereich Bienen- und klimafreundlich zu gestalten.
In den Straßen der Innenstadt gilt für Autofahrer ein Tempolimit von 20 km/h. Dieses wird immer häufiger von den Autofahrer missachtet, wodurch sich andere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Fahrradfahrer, unsicher fühlen und die Aufenthaltsqualität der Innenstadt sinkt. Durch die Anschaffung drei LED-Geschwindigkeitsdisplays sollen Autofahrer auf das Tempolimit hingewiesen werden. Durch die digitale Geschwindigkeitsanzeige erfolgt in der Regel eine Geschwindigkeitsanpassung, wodurch weniger CO2 ausgestoßen wird. Zudem soll die Anzeige manuell programmierbar sein, wodurch auf Veranstaltungen in der Innenstadt oder in Pandemiezeiten z.B. auf die Maskenpflicht hingewiesen werden kann. Des Weiteren kann aktiv auf die allgemeine Verkehrssicherheit mit Begriffen, wie „Vorsicht Schulbeginn“ oder „Vorsicht querende Fußgänger“ hingewiesen werden.