Ziel des Vorhabens ist es, dass die Bewohner*innen gemeinsam Projektideen entwickeln, damit Friesoythe Süd auch in Zukunft lebenswert bleibt. Offizieller Startschuss für die Soziale Dorf-entwicklung ist eine Einwohnerversammlung am 9. Januar im Dorfgemeinschaftshaus
Neuvrees.
Zum Auftakt der Versammlung stellen die Stadtverwaltung, das Amt für regionale Landesentwicklung und die pro-t-in GmbH aus Lingen, die den Prozess begleitet, die „Soziale Dorfentwicklung“ vor.
Das Modellvorhaben des Landes Niedersachsen wird in elf verschiedenen Dorfregionen durchgeführt und stellt anders als die bisherige Dorfentwicklung das Miteinander vor Ort in den Mittelpunkt. In der Sozialen Dorfentwicklung geht es weniger um infrastrukturelle Maßnahmen wie die Errichtung neuer Straßen und Gebäude als um die Stärkung der Dorfgemeinschaft. Ziel ist es, den Dialog zu fördern, damit die Bewohner*innen eigene kleine Projekte entwickeln und umsetzen und so langfristig den Lebensstandort Dorf stärken.
In Friesoythe Süd sind bereits zahlreiche Initiativen vorhanden, die sich für die Dorfregion engagieren. Einige von ihnen stellen sich und ihre Arbeit auf der Einwohnerversammlung vor. Darüber hinaus gibt es eine Projektbörse, die weitere Informationen über verschiedene Initiativen vor Ort bietet.
Im nächsten Schritt sind die Einwohner*innen gefragt: Sie sollen Punkte nennen, die sie besonders an ihrem Ort schätzen und die ihrer Ansicht nach die Dorfregion ausmachen. Im Anschluss diskutieren sie, um welche Aufgaben sie sich in Zukunft kümmern müssen und welche Themen ihnen besonders wichtig sind.
Die Einwohnerversammlung beginnt am Donnerstag, 9. Januar 2020 um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Neuvrees (Feldstraße 3). Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Neuvrees, Markhausen, Thüle und Gehlenberg sind herzlich eingeladen, teilzunehmen. Bitte geben Sie diese Einladung weiter.
Diese und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter: www.friesoythe.de/dorfentwicklung
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„Ich hoffe, dass sich möglichst viele von ihnen einbringen – denn nur so kann eine Dorfentwicklung wirklich sozial sein“, so Bürgermeister Stratmann.
STADT FRIESOYTHE
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit