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Zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45 b SGB XI - Inanspruchnahme (u.a. Niedrigschwellige Betreuungsangebote)
Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich (also insgesamt bis zu 1.500 Euro im Jahr). Das gilt auch für Pflegebedürftige des Pflegegrades 1. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger sowie zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags.
Soweit der monatliche Leistungsbetrag in einem Kalendermonat nicht vollständig ausgeschöpft worden ist, wird der verbliebene Betrag jeweils in die darauffolgenden Kalendermonate übertragen. Leistungsbeträge, die am Ende des Kalenderjahres noch nicht verbraucht worden sind, können noch bis zum Ende des darauffolgenden Kalenderhalbjahres übertragen werden.
Der Betrag kann eingesetzt werden für
- Leistungen der Tages- oder Nachtpflege,
- Leistungen der Kurzzeitpflege,
- Leistungen der zugelassenen Pflegedienste (in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht für Leistungen im Bereich der Selbstversorgung) oder
- Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag.
| N. Langen (Bereichsleitung) | |
| Amt / Bereich Bereich 50 – Soziales (Leitung) Rathaus am Stadtpark, Zimmer 223 // 1. OG Alte Mühlenstraße 12 26169 Friesoythe Telefon: 04491 9293-223 Telefax: 04491 9293-200 | |
| A. Schumacher | |
| Amt / Bereich Bereich 50 – Soziales Rathaus am Stadtpark, Zimmer 227 // 1. OG Alte Mühlenstraße 12 26169 Friesoythe Telefon: 04491 9293-232 Telefax: 04491 9293-200 | |
| GKV-Spitzenverband Reinhardtstraße 28 10117 Berlin, Stadt Homepage: https://www.gkv-spitzenverband.de/service/krankenkassenliste/krankenkassen.jsp |

